Schützen Sie sich und unser Unternehmen – die wichtigsten Bedrohungen im digitalen Arbeitsalltag
Willkommen zum Training
In den nächsten Minuten lernen Sie die wichtigsten Bedrohungen im digitalen Arbeitsalltag kennen. Wir behandeln:
Phishing-Erkennung
Social Engineering Taktiken
KI-gestützte Deepfakes
Business Email Compromise (BEC)
1. Phishing: Der Klassiker
Phishing ist der Versuch, über gefälschte Webseiten, E-Mails oder Kurznachrichten an persönliche Daten eines Internet-Benutzers zu gelangen.
Von: it-support@firma-sicherheit-update.de 🚩 Betreff: DRINGEND: Ihr Passwort läuft in 2 Stunden ab! 🚩
Sehr geehrte(r) Mitarbeiter(in),
Aus Sicherheitsgründen müssen Sie Ihr Systempasswort sofort aktualisieren.
Wenn Sie dies nicht innerhalb der nächsten 2 Stunden tun, wird Ihr Zugang gesperrt.
Klicken Sie hier: www.unser-portal.de/login-secure-update-99.php
Vielen Dank,
Ihr IT-Support-Team
Interaktive Aufgabe: Fahren Sie mit der Maus über die roten Flaggen 🚩, um die Merkmale einer Phishing-Mail zu entdecken.
2. Social Engineering
Hier wird nicht der Computer gehackt, sondern der Mensch. Angreifer nutzen Gefühle wie Hilfsbereitschaft, Vertrauen oder Angst aus.
Szenario: Ein freundlicher Techniker ruft an: "Hallo, hier ist Thomas von der Wartung. Wir sehen einen Fehler in Ihrem Terminal. Ich müsste kurz Ihr Passwort haben, um den Patch einzuspielen..."
Was tun Sie?
3. KI & Deepfakes
Künstliche Intelligenz kann Stimmen (Voice Cloning) und Gesichter (Deepfake Video) täuschend echt imitieren.
Ein Angreifer könnte die Stimme Ihres Vorgesetzten imitieren und Sie in einer Sprachnachricht bitten, eine dringende Überweisung zu tätigen.
Schutzmaßnahmen:
Gegenprüfung: Rufen Sie die Person über einen bekannten, offiziellen Kanal zurück.
Achten Sie auf Unstimmigkeiten: Seltsame Betonungen oder ungewöhnliche Forderungen.
Keine Panik: Betrüger drängen immer zur Eile.
4. Business Email Compromise (BEC)
Auch "Chef-Betrug" genannt. Angreifer geben sich als Führungskräfte oder Lieferanten aus, um Zahlungen umzuleiten.
Taktik: Ein gehacktes Konto eines echten Lieferanten schickt eine "geänderte Bankverbindung" für eine laufende Rechnung.
Lösung: Rufen Sie den Lieferanten unter der bekannten Nummer an und lassen Sie sich die Änderung bestätigen.